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DIY: Gestalte dein eigenes Moodboard

Montag, 1. Dezember 2014

Heutzutage spielt sich so gut wie alles im Netz ab. Wir kommunizieren, konsumieren und gestalten in einem virtuellen Raum und das ist natürlich toll und ich möchte es auch wirklich nicht missen.  Zum Beispiel gäbe es Stilblume ja gar nicht, wenn dem nicht so wäre. Jedoch gehen dabei manche sehr schöne Dinge auch verloren: zum Beispiel das klassische Foto. Ja, irgendwann einmal, da haben wir noch Fotos entwickeln und drucken lassen und diese dann in ein Fotoalbum geklebt. Erinnert ihr euch? Bei uns stehen auch noch welche, jedoch kommt nichts mehr nach. Stattdessen kann man heutzutage einfach auf ein Facebook-Album verweisen und Freunden und Bekannten den Link zu den Urlaubsfotos schicken. Fertig. Das ist natürlich schön einfach und erfüllt seinen Zweck, aber irgendwie geht dabei doch auch etwas verloren. Was ich damit sagen will ist, dass das gute alte Foto nicht komplett in Vergessenheit geraten sollte. Und deswegen habe ich  heute eine tolle Idee für euch, bei der Fotos eine große Rolle spielen :-)



Heute zeige ich euch, wie ihr ein Moodboard herstellen könnt, das hauptsächlich aus "echten" Fotos besteht. So ein Moodboard ist eine tolle Sache und erinnert ein bisschen an Pinterest, nur in echt. Es ist eine Sammlung von schönen und inspirierenden Dingen, die ansprechend dargestellt werden, um eine bestimmte Atmosphäre zu versprühen. Ich habe mich entschieden ein Stilblume-Moodboard zu bauen. Vielleicht fragt ihr euch, warum ich ein Moodboard für meinen Blog brauche, wenn ich mich doch einfach im Internet durch die ganzen Posts und Bilder klicken kann. Ganz einfach: Ich finde es einfach nochmal etwas ganz anderes, Inhalte meines Blogs Teil der tastbaren Welt werden zu lassen. 


Es hilft sehr, gerade wenn man noch ein relativ neuer Blogger ist, seinen eigenen Stil nochmal festzuhalten und zu definieren. Die Fotos, für die man sich im Rahmen eines Moodboards entscheidet, spiegeln den eigenen Stil und Geschmack perfekt wider. Wenn man sie alle an einem Ort hat und sie in ihrer Gesamtheit ansehen kann, bekommt man ein viel besseres Gefühl für den eigenen Stil. Ich finde das so wichtig, da man als neuer Blogger oft etwas verloren ist und sich noch sehr stark an anderen Blogs orientiert. Manchmal hat sich sogar schon ein eigener Stil entwickelt, der in einigen Bildern hervorlugt, aber man hat ihn selber noch nicht so genau erkannt.


Baut euch also ein Moodboard und ihr werdet schnell erkennen, was euren Blog ausmacht. Ihr könnt so ein Moodboard mit wenig Aufwand selber machen. Ich habe einfach im Baumarkt eine weiße Holzplatte gekauft. Danach habe ich eine Weile auf meinem Blog und in meinem Instagram Account nach den Bildern gesucht, die mir am besten gefallen. Und dann habe ich bei Cewe* alle Bilder hochgeladen (unter Fotos könnt ihr alles genau auswählen) und nach ein paar Klicks habe ich meine Bestellung abgeschickt. Wenige Tage später habe ich die Fotos dann schon in den Händen gehalten und mich an die Arbeit gemacht. 


Die Fotos habe ich dann so auf das Board geklebt, wie es mir am besten gefallen hat. Um dem Board noch ein kleines Extra zu schenken, habe ich ein paar Blümchen abgeschnitten und sie ebenfalls auf das Board geklebt. Ein schmaler Streifen Zeitungspapier hat dann ihren Stiel geformt. So sieht das Board noch etwas dreidimensionaler aus und die Blumen spiegeln für mich einen wichtigen Teil meines Blogs wider... Ich inkorporiere in meinen Posts immer gerne Pflanzen und Blumen... schließlich heißt das Ganze hier nicht ohne Grund Stilblume... :-)


Natürlich würde euer eigenes Blog-Moodboard ganz anders aussehen, weil auch euer Blog und euer Stil sich von meinem unterscheiden. Aber man kann da ganz tolle Sachen machen und eurer Kreativität sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt :-) Das fertige Moodboard macht sich dann ganz toll irgendwo in der Nähe des Schreibtisches, damit man es auch sieht, wenn man an seinem Blog werkelt. Natürlich käme auch eine Variante infrage, die man irgendwie an die Wand hängen kann. Ich hatte nur irgendwie Spaß an einem Board, das man an die Wand lehnen kann. Und natürlich ist das mit dem Blog-Moodboard auch nur eine Idee. Wer selber keinen Blog hat, kann zum Beispiel Bilder aus Zeitschriften ausschneiden, oder selber etwas malen... es gibt keine Regeln und keine Grenzen... Es soll einfach inspirierend sein :-)


Ich habe viel Freude daran gehabt, mal wieder mit echten Fotos zu arbeiten und habe auch das ein oder andere über meinen Blog gelernt. Vielleicht probiert ihr meine Idee ja mal aus :-) 

Ich wünsche euch eine gute Woche!
Alles Liebe 
Eure Stilblume

*Mit freundlicher Unterstützung von Cewe. 
Kommentare on "DIY: Gestalte dein eigenes Moodboard"
  1. So eine schöne Idee!
    Du hast vollkommen Recht, ein paar Fotos hat man zwar immer stehen, doch so richtig was nach kommt nicht....
    Liebe Grüße
    Sophie von Akazienblüte

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  2. Das ist eine tolle Idee. Ich mache immer noch viel mit echten Bildern. Dateien sind für mich da kein Ersatz

    Liebste Grüße zu dir :-)

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  3. Oh das ist ja eine schöne Idee! Anstatt alles auf Pinterest und Co zu posten, einfach mal echte Fotos zu Hause zusammenstellen. Sehr schön!

    Liebe Grüße
    Dörthe

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  4. Mir gefällt die Idee richtig gut! Außerdem hast du einen schönen, eleganten Stil! Ich stimme dir da vollkommen zu, dass echte Fotos einfach was ganz besonderes sind und immer bleiben werden.

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  5. Tolles DIY! Wird auf jeden Fall ausprobiert! Auch als Geschenkidee umsetzbar.

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